Magenspiegelung (Gastroskopie)
Die Gastroskopie (oder besser Ösophago-Gastro-Duodenoskopie) ist das Standardverfahren,
mit dem die Schleimhäute des oberen Verdauungstraktes von der Speiseröhre durch den Magen
bis zum Zwölffingerdarm auf Veränderungen untersucht werden können.
Sie kommt zur Abklärung folgender Beschwerden zum Einsatz:
Auch können im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung verborgene Erkrankungen erkannt werden. In ihrer Aussagekraft ist die Magenspiegelung durch keine andere Untersuchung zu ersetzen.
Während der Untersuchung können mit Hilfe einer kleinen Zange Gewebeproben (z.B. zur feingeweblichen Begutachtung oder zur Untersuchung auf ein potentiell krankmachendes Bakterium - Helicobacter pylori -) schmerzfrei entnommen werden.
Sie kommen nüchtern zur Untersuchung. In aller Regel erhalten Sie zur Untersuchung eine Beruhigungsspritze, die so gewählt werden kann, dass Sie bei der Untersuchung wirklich schlafen. Um nach der Magenspiegelung sicher nach Hause zu kommen, lassen Sie sich unbedingt von jemandem abholen und nach Hause begleiten.
Kurz vor der Untersuchung erhalten Sie ein kleines Getränk, das die Schaumbildung im Magen unterdrückt und die Sicht deutlich verbessert.
Der Rachen wird mit einem Betäubungsspray benetzt, so dass die Rachenempfindlichkeit und der Würgereiz aufgehoben sind.
Wenn Sie es sich, auf der linken Seite liegend auf der Untersuchungsliege bequem gemacht haben, können Sie durch die Beruhigungsspritze einschlafen.
Nun wird das weniger als 1 cm dünne Gastroskop durch den Mund bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben.
Zur besseren Sicht wird der Magenraum mit Luft geweitet.
Nach etwa 4 bis 10 Minuten ist die Untersuchung bereits beendet und Sie
können im Aufwachraum von Ihrer Begleitperson in Empfang genommen werden.

























